Grüne fordern: Region Hannover soll sicherer Hafen der Zuflucht werden

  • Veröffentlicht am: 2. September 2018 - 7:34
Regionsmitgliederversammlung in Bissendorf
Regionsgrüne setzten Zeichen für Seenotrettung. Foto: Wohlfarth

Die Regionsgrünen fordern in einem offenen Brief an die Region Hannover und ihren 21 Kommunen, aus Seenot Gerettete aufzunehmen und so ein Signal für Humanität und für das Grundrecht auf Asyl zu setzen. Auf der Mitgliederversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Regionsverband Hannover am 1. September in Bissendorf berichtete der Berliner Fotojournalist und GRÜNEN-Politiker Erik Marquardt von seinen Seenotrettungs-Einsätzen und der aktuellen Situation im Mittelmeer. Die GRÜNEN setzten ein Zeichen für sichere Fluchtwege nach Europa und gegen die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung. Ihre Forderung: Die Region Hannover soll sicherer Hafen der Zuflucht werden.

Henning Krause, Vorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Regionsverband Hannover, sagt: „Für uns darf die Rettung von Menschenleben nicht zu einem Spielball politischer Entscheidungen werden. Sie darf nicht abhängig gemacht werden von Hautfarbe oder Herkunft eines Menschen. Wir fordern die Politiker*innen in der Region Hannover auf, sich der Initiative der Rheinstädte (Köln, Düsseldorf & Bonn) anzuschließen: Bieten Sie an, dass die Region Hannover Geflüchtete, die im Mittelmeer in Not geraten, jetzt zusätzlich aufnimmt.“