Kaczmarek: Wir unterstützen Hannovers Jugendparlament

20. Dezember 2023
Ein Jugendparlament ermöglicht jungen Menschen, ihre Sichtweisen in die alltägliche Kommunalpolitik einzubringen und sich aktiv an politischen Entscheidungen zu beteiligen. Aus grüner Sicht ein essentieller demokratischer Baustein. Um auch in Hannover ein Jugendparlament (JuPa) aufzubauen, bringen wir in die Ratsversammlung am kommenden Donnerstag einen entsprechenden Antrag ein. Damit wird die Verwaltung beauftragt, die Gründung und Verankerung eines JuPas zu unterstützen, der JuPa-Initiative inhaltliche und rechtliche Unterstützung bei der Erarbeitung einer Wahlordnung und Satzung zu leisten sowie ihnen Zugang zu geeigneten Räumlichkeiten und Arbeitsmitteln zu ermöglichen.

Die Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik sowie Beteiligung, Iyabo Kaczmarek, erklärt dazu: „Ich habe das Team des hannoverschen JuPas bei der Tagung DA GEHT WAS! Jugendarbeit und Jugendpolitik in Niedersachsen zum ersten Mal erlebt. Mich beeindruckte, mit welcher Professionalität, Deutlichkeit und Überzeugung sie ihre Vorhaben vorgestellt haben. Ich schätze es sehr, dass junge Menschen im Alter zwischen 14 und 19 Jahren gemeinsame Ziele entwickeln, sich vernetzen und sich mit so vielen verschiedenen Ebenen über ihre Ideen austauschen – von der Kommunalpolitik, über Jugendorganisationen bis hin zur Verwaltung. Diese Konsequenz und das demokratische Vorhaben unterstützen wir seitens der Grünen natürlich.

„Das JuPa ist für Hannover eine Bereicherung, weil es die Themen und Interessen jungen Menschen nicht nur sichtbar macht, sondern sie in das politische Handel real mit einbezieht. Hier geht es um ganzheitliche Beteiligung am kommunalpolitischen Geschehen. Die JuPa-Vertreter*innen repräsentieren die Bedarfe junger Hannoveraner*innen, und das nicht nur in den ihnen bereits zugeteilten Ausschüssen wie dem Jugendhilfe- und Schulausschuss, sondern auch in allen anderen Ausschüssen, zu allen Themen der Stadt in der sie leben.

„Um zukunftsfähig zu sein, müssen wir uns seitens der Politik mit jungen Menschen an einen Tisch setzten und mit ihnen zusammenarbeiten. Es ist zudem heute wichtiger denn je, unter Beweis zu stellen, das Politik partizipativ ist. Ein JuPa öffnet Kommunalpolitik für junge Menschen, davon profitieren aber beide Seiten.

„Bundesweit engagieren sich bereits 30.000 junge Menschen in mehr als 500 Kinder- und Jugendparlamenten und knapp 300 Jugendforen. Warum sollte Hannover dabei zurückbleiben?“

Hintergrund:

In die Ratsversammlung am Donnerstag, den 21.12.2023 bringen wir den Antrag „Jugendparlament in der Stadt Hannover“ ein (Drucksache Nummer 2351/2023, hier nachzulesen: https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/2351-2023)

Informationen zum JuPa Hannover gibt es auf https://jugendparlament-hannover.de/. Die Akademie für Kinder- und Jugendparlamente bietet zudem generelle Informationen zu dem Thema https://kijupa.adb.de/