Gedenken an Zwangsarbeiter*innen

Am 22. März 1945 ist Irina Wolkowa, eine aus der Ukraine verschleppte Zwangsarbeiterin, in Hannover verstorben. Mit gerade 19 Jahren wurde sie von der Gestapo auf dem Gelände der ehemaligen Israelitischen Gartenbauschule Ahlem wenige Wochen vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges hingerichtet.

Zuvor war sie mit einem Päckchen mit Lebensmitteln in der Straßenbahn aufgegriffen und des Diebstahls bezichtigt worden. Irinas Cousine Nadja, für die die Lebensmittel bestimmt waren, wurde kurz darauf am 6. April 1945 zusammen mit 153 weiteren Personen auf dem Seelhorster Friedhof exekutiert, nur vier Tage vor der Befreiung Hannovers.

An Irinas Todestag haben wir an das Schicksal der Zwangsarbeiter*innen im Nationalsozialismus erinnert und allen gedacht, die auf dem Gelände der israelitischen Gartenbauschule Ahlem ermordet wurden.

Auf dem Foto v.l.n.r.: René Rosenzweig, Bruno Adam Wolf, Monica Plate mit niedergelegten Kränzen an der Gedenkstätte

22. März 2025

René Rosenzweig, Bruno Adam Wolf und Monica Plate vor niedergelegten Kränzen an der Gedenkstätte Ahlem