Integration ist ein Versprechen auf Teilhabe, und Sprache ist der erste Schritt in Arbeit, Ausbildung und Nachbarschaft. Nun kappt das CDU-geführte Innenministerium Zugänge zu freiwilligen Sprachkursen und blockiert damit ausgerechnet den Schlüssel zur Integration, bei denjenigen, die sich über das geforderte Maß hinaus bemühen wollen. Die Auswirkungen treffen nicht nur die jüngst zu uns gekommenen Menschen, sondern unsere gesamte Stadtgesellschaft. Wer Deutsch lernen will, um sich zu integrieren, darf nicht an bürokratischen Hürden oder unbezahlbaren Eigenanteilen scheitern.
Eine offene Gesellschaft verteidigt sich nicht mit Symbolpolitik, sondern mit konkretem Handeln. Wir halten die Türen offen, stärken Strukturen vor Ort und sichern Integration als Daueraufgabe. Damit Hannover eine Stadt bleibt, in der Herkunft nicht über Zukunft entscheidet.
Christine Jochem, Migrationspolitische Sprecherin
18. Februar 2026



