Mit vielen Menschen waren wir heute auf dem Opernplatz beim Frauen*streik.
Organisiert wurde die Veranstaltung vom Töchter Kollektiv, Teil einer bundesweiten, intersektional feministischen Bewegung, die innerhalb weniger Wochen Tausende Menschen zusammengebracht hat.
Der Streik macht sichtbar, was oft unsichtbar bleibt: Frauen und marginalisierte Menschen tragen seit Jahrzehnten einen großen Teil unserer Gesellschaft, in der Sorgearbeit, im sozialen Bereich, in Familien und Communities.


Gleichzeitig sind Gewalt, ökonomische Abhängigkeit und politische Benachteiligung für viele immer noch Realität. Besonders betroffen sind Frauen mit Migrationsgeschichte, Schwarze Frauen, Frauen of Color, trans und nicht-binäre Menschen, Alleinerziehende und Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen.
Der heutige Streik erinnert daran: Gleichberechtigung ist keine Selbstverständlichkeit. Sie muss politisch erkämpft und gesellschaftlich gelebt werden.
Ein besonderer Dank gilt Annika Döhne für ihre starke Rede 🫶🏻
✊ Solidarische Grüße vom Opernplatz.
9. März 2026



