🍄☘️ Hannovers Kleingärten sind nicht nur Teil der städtischen Grünstruktur und Orte der Biodiversität. Für ihre jeweiligen Pächter*innen sind sie zugleich wichtige Orte der Erholung, Gemeinschaft, Teilhabe und der Selbstversorgung. Oft werden sie wie ein zweites Zuhause gehegt und gepflegt.
Mit unserem Dringlichkeitsantrag verlängern wir das Moratorium für die vier Kleingartenflächen Vinnhorster Weg, Kleefeld Nord, Hahnenburg Süd und Im Othfelde Süd um weitere vier Jahre. Bevor über eine Umnutzung entschieden wird, muss die Stadt zuerst transparent darlegen, welche anderen Wohnbaupotenziale werden können, um den im städtischen Wohnkonzept 2035 definierten Wohnraumbedarf zu decken – insbesondere durch Nachverdichtung. Damit wollen wir die Umwandlung von Kleingärtenflächen in Bauland möglichst verhindern.
🍀🌻 Für uns steht fest: Hannovers Kleingärten sind kein Bauerwartungsland. Wer verantwortungsvolle Stadtentwicklung will, muss zuerst alle Alternativen prüfen, bevor wertvolle Gartenflächen und die zweiten Zuhause für hunderte von Kleingärtner*innen verschwinden.
Statement von
Dr. Elisabeth Clausen-Muradian & Dr. Daniel Gardemin, Fraktionsvorsitzende
Ute Dommel, Baupolitische Sprecherin
19. März 2026



