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Angriff auf den andersraum

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Am vergangenen Samstag, den 19. September sind mehrere unbekannte Personen in die Räume des andersraum eingedrungen und griffen mehrere queere Menschen durch Pöbeleien, Beleidigungen und Drohungen an. Eine Glasscheibe ging zu Bruch. Physisch verletzt wurde zum Glück niemand, auch weil sich alle Opfer vorbildlich verhalten haben.

Der Angriff trifft einen Ort, den queere Menschen in Hannover bewusst geschaffen haben, um sicher und sichtbar sein zu können.

Wer den andersraum angreift, beschädigt deshalb mehr als nur ein Fenster. Er greift ein Stück Sicherheit an. Gerade in einer Zeit, in der queere Menschen wieder stärker zum Gegenstand politischer Angriffe werden, dürfen wir solche Taten nicht achselzuckend als „ein bisschen Vandalismus behandeln“.

Was wir brauchen, ist nicht weniger, sondern mehr Solidarität, mehr Sichtbarkeit, mehr Widerspruch.
WIR DÜRFEN UNS QUEERE SICHTBARKEIT UND SICHERE RÄUME NICHT NEHMEN LASSEN!

Unsere Ratsfraktion ist entsetzt über diesen Angriff auf unsere bunte und diverse Stadtgesellschaft. Wir sprechen allen Betroffenen des Angriffs und den Verantwortlichen und allen Freund*innen des andersraums unser Mitgefühl und unsere Solidarität aus.

Juli Klippert, Sprecher*in für Gleichstellung und Queer

21. September 2026