Die Georgsstraße wird saniert, und der Opernplatz wird in neuem Licht erscheinen. Das ist großartig!
Der Versieglungsgrad unserer Innenstadt ist deutlich zu hoch. Wir setzen wichtige Teile des Innenstadtkonzepts um, indem wir mehr Möglichkeiten der Versickerung für Regenwasser schaffen, KfZ-Verkehr bis zum Parkhaus aus der Georgstraße raus nehmen (Ausnahme: Die Stellplätze für Menschen mit Behinderung bleiben!) und mit mehr Grün und Ruhe die Aufenthaltsqualität deutlich steigern. Das ist ein toller Erfolg, der auch in den kommenden Jahren, mit weiteren Maßnahmen, immer sichtbarer werden wird. Zugleich wird die Georgstraße vor der Oper zur Umweltspur: Der City-Radring sichert weiterhin die Erreichbarkeit der Innenstadt, der ÖPNV ist weiterhin gut an den Kröpcke angebunden, und der Fußverkehr erhält Vorrang. Die City wird schöner und bleibt für alle erreichbar.
Julia Stock, Verkehrspolitische Sprecherin
Was lange beraten wurde, wird jetzt endlich richtig gut: Im Herbst geht’s los mit der Umgestaltung des Opernplatzes. Ein riesiger Schritt für ein lebendiges Kulturdreieck mitten in der Innenstadt.
Das Eröffnungsfest des Staatstheaters am vergangenen Wochenende hat gezeigt, was der Opernplatz für Hannover bedeutet: Tausende Menschen haben hier Kultur gefeiert – und das ganz ohne Eintrittskarten, also für alle Hannoveranerinnen frei zugänglich. Der Sommer im Kulturdreieck mit Open-Air-Kino, Konzerten, Mittanz- und Mitsingangeboten, getragen von vielen Kooperationspartnerinnen, zeigt wofür Hannover steht: Vielfalt, Weltoffenheit und Gelassenheit.
Nach der Umgestaltung kann Kultur hier noch besser ihre verbindende Kraft entfalten und die Sichtbarkeit von Hannovers Künstlerinnen fördern, egal ob etablierte Akteurinnen oder neue Stimmen der Freien Szene.
Der Opernplatz wird zukünftig ein offener Ort für Begegnung, Austausch und kulturelle Teilhabe sein. Das steht unserer Stadt sehr gut zu Gesicht.
Liam Harrold, Kulturpolitischer Sprecher
Darstellung vom Opernplatz: (c) Willner
19. Oktober 2026



