Statement von Monika Neveling, Sprecherin für Antifaschismus:
Zu den jüngsten Zielen rechter Gewalt gehören unter anderem Einrichtungen wie die das Jugendzentrum Kornstraße, das autonome Wohnprojekt Fröbelschule oder der Punk-Treff Kopernikus. Die Fälle von Einbrüchen, Diebstählen und Vandalismus häufen sich in der letzten Zeit in einem neuen Ausmaß. In Niedersachsen ist die Zahl rechtsextremer Straftaten 2024 um 57,5 Prozent auf 3.643 Fälle angestiegen.
Um dieser Entwicklung entschieden entgegenzutreten, braucht es klaren politischen Willen und entschlossenes Handeln seitens der Stadt und der Zivilgesellschaft. Wir fordern deshalb, auch mit Blick auf den kommenden Bundeshaushalt:
✅ Mehr öffentliche Mittel für Monitoring- und Beratungsstellen zur Unterstützung von Betroffenen.
✅ Größere Bildungsoffensiven gegen Rechtsextremismus, um die Zivilgesellschaft zu stärken.
✅ Die dauerhafte Sicherung der Finanzierung demokratiefördernder Maßnahmen.
Antifaschismus ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die uns alle angeht. Jetzt ist es Zeit, Haltung zu zeigen und antifaschistische Praxis im Alltag zu leben. Wir stehen solidarisch an der Seite der Betroffenen.
25. März 2025