Die Hochbaugesellschaft kommt. Und sie kommt, weil wir sie politisch auf den Weg gebracht haben. Was wir öffentlich gemacht und mit Nachdruck eingefordert haben, wird nun Realität. Die Stadt schafft mit der hanova KOMMUNAL GmbH endlich eine eigene Struktur, um Sanierungsstau und jahrelange Blockaden zu überwinden.
OB Belit Onay hat diesen Kurs unterstützt und konsequent vorangetrieben.
Die ersten Projekte setzen die richtigen Schwerpunkte. IGS Roderbruch, IGS Vahrenheide und die Käthe-Kollwitz-Schule stehen stellvertretend für einen lange ignorierten Handlungsbedarf. Marode Schulen sind kein Randproblem, sie sind ein bildungspolitisches Versäumnis. Wer gute Bildung will, muss zuerst in Gebäude investieren, die Lernen überhaupt möglich machen.
Besonders wichtig ist, dass auch die Modernisierung von Unterkünften für Geflüchtete und Wohnungslose Teil des Aufgabenportfolios wird. Genau das haben wir bereits im April 2025 mit der Drucksache 1027/2025 beantragt. SPD und CDU haben diesen Weg damals blockiert. Heute wird umgesetzt, was sie verhindert haben. Das ist mehr als eine politische Fußnote.
Die Hochbaugesellschaft braucht weiterhin ausreichend Mittel und eine klare Perspektive, damit weitere sanierungsbedürftige Schulen und andere Teile der städtischen Infrastruktur folgen können.
Nun gewinnt Hannover endlich eine Baupolitik, die handelt, statt zu verwalten.
Fraktionsvorsitzende Dr. Elisabeth Clausen-Muradian und Dr. Daniel Gardemin
21. Januar 2026



